Die Geschichte beginnt in einem kirchlichen Hospital im 11. Jahrhundert. Dort lernt Jonah er, was es in dieser Zeit über die Heilung von Wunden, Aderlass und Amputieren von Gliedmaßen zu wissen gab.

Bedächtig drehte sich der Priester zu ihm um und zog seine Hand aus der Tasche. Fettige Haare umrahmten ein bleiches, schmales Gesicht, dessen spitzes Kinn von einem dünnen Bart bedeckt war. Doch es waren die Augen des Priesters, kalt und ohne jedes Mitgefühl, die Jonah erstarren ließen. Eine Gänsehaut lief über seinen Nacken. Wie die Fühler eines Insekts tastete ihn der Blick des Mannes ab. Sein Kopf begann zu schmerzen, und er presste die Augen zusammen. Wie glühende Nägel, die in den Schädel getrieben wurden, explodierte ein stechender Schmerz hinter seinen Lidern. Er ließ den Bottich los, der auf den Boden knallte. Wasser schwappte über seine Füße. Fest presste er die Hände gegen die Schläfen.